OG-Bild

Am ersten Tag wurde der Grundstein für den Archer Summit 2025 gelegt, und am zweiten Tag kam Schwung in die Veranstaltung. Von der Eröffnungsrede bis zu den abschließenden Workshops war eine Botschaft deutlich zu erkennen: Die Themen Risiko und Compliance verlieren nicht an Bedeutung – und wir auch nicht. 

Neben neuen Tools und Funktionen stachen vor allem die Best Practices und Erfahrungen hervor, die unsere Kunden und Partner geteilt haben – mit ehrlichen Berichten darüber, was funktioniert, was nicht funktioniert und wie man wirklich Fortschritte erzielt. 

Die Zukunft von Compliance und Risikomanagement 

Im Mittelpunkt der Produkt-Keynote standen die neu vorgestellten Angebote „Archer Evolv™ Risk“ und „Archer Evolv Intelligence“, die das Archer Evolv-Portfolio vervollständigen. Diese neuesten Archer Evolv-Lösungen werden die Herangehensweise von Unternehmen an GRC grundlegend verändern. GRC wird nicht mehr als reine Backoffice-Anforderung betrachtet. Es entwickelt sich zu einem noch wichtigeren Faktor für Vertrauen und fundiertere Entscheidungsfindung. Die Diskussion machte deutlich, dass die schnelle und klare Reaktion auf regulatorische Änderungen sowie das Risikomanagement mittlerweile eine Erwartung auf Vorstandsebene sind. 

Kundenperspektiven, die Anklang finden 

Kundenorientierte Sitzungen am gesamten zweiten Tag unterstrichen diese Botschaft anhand von Beispielen aus der Praxis: 

  • Turkcellzeigte, wie die Zentralisierung der Prüfungsarbeit die Aufsicht verbesserte und eine Kultur der Verantwortlichkeit förderte. 
  • Mass General Brighampräsentierte eine beeindruckende Kennzahl – die Verkürzung der Dauer von Cyber-Risikobewertungen von 62 Tagen auf 15 – ein Ergebnis, das beweist, dass Effizienz nicht bedeutet, Abstriche machen zu müssen. 
  • Amazonbewies Widerstandsfähigkeit in großem Maßstab und ging bei der Planung davon aus, dass Störungen eine ständige Realität und keine seltenen Ereignisse sind. 
  • BECUstellte seinen Weg zum SaaS vor und erklärte, warum sich dieser gelohnt hat. 
  • Der Vortrag der Talcott Financial Groupfand großen Anklang bei den Teilnehmern, die mit stark angepassten Altsystemen konfrontiert sind, und vermittelte Einblicke, wie sie den Weg zur Modernisierung gemeistert haben. 
  • Fifth Third, TD Bank, Corebridge und Nationwidezeigten auf, wie sich Beharrlichkeit in komplexen Situationen auszahlt, wenn Programme benutzerfreundlicher werden, leichter angenommen werden und mehr Vertrauen genießen. 

Ein neuer Blick auf das Risikomanagement bei Drittanbietern 

Eine Podiumsdiskussion zum Thema Risikomanagement bei Drittanbietern war ein weiterer Höhepunkt des zweiten Tages. Anstatt sich ausschließlich auf die Technologie zu konzentrieren, stand bei der Diskussion das eigene Urteilsvermögen im Vordergrund – nämlich die Frage, wie sich aus riesigen Informationsmengen entscheidende und umsetzbare Maßnahmen ableiten lassen. Es herrschte Einigkeit darüber, dass Daten nicht das Ziel, sondern vielmehr der Ausgangspunkt sind. 

Innovation im Fokus 

Selbst die Produktvorträge wirkten heute anders. Neue Dashboards und Arbeitsabläufe in Archer NGRX zeigten, wie sich alltägliche Aufgaben vereinfachen lassen. Ein Vortrag über „Personal Access Tokens“ verdeutlichte, wie kleine Sicherheitsverbesserungen Reibungsverluste verringern und gleichzeitig das Vertrauen stärken können. In den Workshops konnten die Teilnehmer durch praktische Übungen mit „Smart Assessments“ und „Archer AI Governance“ aus erster Hand erleben, wie sich manuelle Aufgaben in messbare Fortschritte umwandeln lassen.  

Am zweiten Tag gab es Einblicke von Kunden, offene Worte von Partnern und innovative Ideen von den Archer-Produktteams. All dies deutete auf dieselbe Botschaft hin: Fortschritt ist nicht mehr nur Theorie. Er findet gerade statt. Und die Auswirkungen sind in Unternehmen, Teams und Strategien sichtbar.