Wir alle kennen unser beliebtestes Ergebnis aus dem Risikomanagement – die viel gepriesene Risiko-Heatmap. Diese farbenfrohen Grafiken regen zu Diskussionen an und sind aus der Risikoberichterstattung nicht mehr wegzudenken. Allerdings sind wir uns auch ihrer Schwächen sehr bewusst. Leider unterliegen qualitative Ergebnisse – selbst wenn sie durch Skalen und Bereiche begrenzt sind – nach wie vor der Interpretation. Noch wichtiger ist jedoch, dass qualitativen Bewertungen die Detailtiefe fehlt, die für die richtige geschäftliche Entscheidung entscheidend ist.
Heute haben wir unsere nächste Generation von Funktionen zur Risikobewertung für Archer Insight sowie das neue Produkt „Archer Insight Workbench“ vorgestellt. Mit Archer Insight können Unternehmen im Rahmen ihrer ERM-Programme (Enterprise Risk Management) quantitative Bewertungen nutzen, um finanzielle und nicht-finanzielle Risikopositionen zu berechnen und wichtige geschäftliche Erkenntnisse zu gewinnen, um Risiken besser einzuschätzen, zu aggregieren und darüber zu berichten. Das neue Risikomodellierungstool „Archer Insight Workbench“ wurde speziell für Risikoanalysten entwickelt und ermöglicht es ihnen, eigene Modelle zu erstellen, um Risikoszenarien eingehend zu untersuchen.
Im Gegensatz zu Systemen, die qualitative Risikoanalysemethoden nutzen, ist Archer Insight darauf ausgelegt, die Berechnung und Aggregation des Risikoengagements zu vereinfachen. Es ermöglicht den Risikofunktionen, die Berechnung des finanziellen Engagements zu standardisieren, Risiken hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und ihres Ausmaßes zu differenzieren, den Wert von Kontrollmaßnahmen zu messen und Risiken auf der Grundlage ihrer relativen Auswirkungen auf das Unternehmen zu steuern. Kurz gesagt: Es ersetzt qualitative und semiquantitative Skalen durch zwei einfache Fragen: Wie hoch ist die allgemeine Eintrittswahrscheinlichkeit eines Risikos? Und wie groß ist das Spektrum der potenziellen Auswirkungen?
Natürlich stellt sich als Erstes die Frage: „Woher bekomme ich die Daten für diese Schätzungen?“ Die gute Nachricht ist, dass quantitative Bewertungen Unsicherheiten berücksichtigen. Anstatt sich bei unsicheren Eingaben vage auszudrücken („Ich halte die Wahrscheinlichkeit für mittel“), führt die Umstellung auf quantitative Eingaben („Ich schätze die Häufigkeit auf fünf Mal pro Jahr“) zu einer greifbareren Schätzung. Anschließend können diese Schätzungen anhand tatsächlicher Vorkommnisse überprüft und angepasst werden, um das Risiko besser widerzuspiegeln. Mit anderen Worten: Indem man die Unsicherheit genauer benennt, ist man sich besser bewusst, was man überwachen sollte, und die Anpassungen, die man in Zukunft vornimmt, sind aussagekräftig.
Diese Version stellt Risikoteams wichtige Werkzeuge zur Verfügung. Die beiden Ansätze – quantitative Bewertungen im Rahmen des ERM und Risikomodellierung – bieten Risikoteams umfassende Möglichkeiten, Risiken besser zu analysieren und zu kommunizieren. Ein wesentlicher Vorteil dieses Ansatzes ist die Plattformunabhängigkeit von Archer Insight. Die in Archer Insight integrierte quantitative Bewertung lässt sich auf alle Arten von Risiken anwenden, einschließlich Unternehmens-, Betriebs- und Cyberrisiken. Da Risikomanagement-Teams bestrebt sind, ihren Entscheidungsträgern die besten Informationen zur Verfügung zu stellen, ist die Risikokvantifizierung zu einem entscheidenden Bestandteil ihrer Strategie geworden. Archer Insight erweitert Ihr GRC-Programm um spannende neue Funktionen und hebt das ERM auf die nächste Stufe.
Unsere Ankündigung finden Sie unter: Archer stellt Funktionen der nächsten Generation zur Risikobewertung für Archer Insight und die neue Archer Insight Workbench vor










